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Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Beschaffung?

Nachhaltige Beschaffung ist in aller Munde. Was sich hinter dem Begriff verbirgt.

Papier und Bürobedarf, Bekleidung für Bauarbeiter:innen oder Pflegepersonal, Dienstfahrzeuge, selbst Essen in Schulen und Kantinen: Unternehmen und öffentliche Einrichtungen benötigen eine Vielzahl diverser Produkte und Dienstleistungen – und zwar in großen Mengen. Daher spielt bei der Beschaffung der Waren der Preis meist eine große Rolle. Das Problem ist jedoch: Das kostengünstigste Angebot ist in der Regel nicht das wirtschaftlichste, sozial gerechteste, geschweige denn umweltfreundlichste. Umso besser, dass das Thema "Nachhaltige Beschaffung" seit ein paar Jahren immer mehr Anklang findet. Und das immer mehr Unternehmen wie beispielsweise Amazon Business bereits darauf bedacht sind, dass sowohl im Ein- als auch Verkauf die Umwelt geschont und Menschenrechte gewahrt werden.

 

Vom Post-it bis zum Dienstfahrzeug: Hier können Unternehmen nachhaltiger werden

Doch was genau verbirgt sich hinter „nachhaltiger Beschaffung“? Der Begriff Nachhaltigkeit steht, laut Duden, für das Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren und künftig wieder bereitgestellt werden kann. Wendet man diese Beschreibung nun auf öffentliche Einrichtungen und Unternehmen an, lässt sich sagen: Alle Produkte müssen so beschafft werden, dass sie in der ganzen Lieferkette, also von der Produktion bis zur Entsorgung, alle sozialen, ökologischen sowie ökonomischen Aspekte berücksichtigen. Nur diese, die in allen Bereichen am besten abschneiden, werden am Ende gekauft. Gibt es für das entsprechende Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer möglicherweise eine Wiederverwendungsmöglichkeit, kann es vielleicht sogar recycelt werden? Zudem kann man gezielt Waren mit Gütezeichen wie dem Blauen Engel beschaffen – also beispielsweise Papier, Briefumschläge oder auch Toilettenpapier. Gerade für öffentliche Auftraggeber gelten hier einige Gesetze und Regelungen. Informationen dazu sowie Leitfäden und nützliche Beispiele aus Bund, Ländern und Kommunen finden diese auf der Website des Beschaffungsamts des BMI.1

 

Amazon geht mit gutem Beispiel voran

Nachhaltiger einkaufen zu wollen, ist die eine Sache. Oft hapert es dann an der Umsetzung. Denn woher wissen Einkäufer:innen eigentlich, welche Produkte klimafreundlich und grüner in der Beschaffung sind? Genau diese Frage hat sich auch Amazon gestellt – und die Climate Pledge Friendly-Kennzeichnung2 eingeführt. Bereits unzählige Produkte haben das Label erhalten, perspektivisch sollen noch deutlich mehr hinzukommen. Doch um als Climate Pledge Friendly gekennzeichnet zu werden, müssen Produkte einige Kriterien erfüllen. Zum Beispiel eine der von Amazon anerkannten Nachhaltigkeitszertifizierungen3 oder die hauseigene Zertifizierung Compact by Design4 vorweisen. Mit Letzterer werden Waren markiert, die ein effizienteres Design aufweisen. Denn wenn weniger Luft und Wasser eingesetzt werden, benötigen Produkte weniger Verpackung und lassen sich platzsparender versenden.

Der Climate Pledge kommt nicht von ungefähr: Bereits 2019 hat Amazon ihn zusammen mit anderen Organisationen ins Leben gerufen. Das Ziel: Bis 2040 CO2-neutral zu werden. Maßnahmen, die zur Umsetzung beitragen, sind unter anderem der verstärkte Einsatz von Elektrofahrzeugen, die Nutzung von erneuerbaren Energien sowie Investitionen in Wiederaufforstungsprojekte und Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels.5

 

Gute Gründe für einen nachhaltigen Einkauf

Der nachhaltige Einkauf bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. Allem voran stehen die globalen positiven Effekte für den Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie faire Arbeitsbedingungen. Unternehmer:innen sollten aber auch bedenken, dass die Nachfrage am Markt nach nachhaltigeren Lieferketten, beziehungsweise Lieferanten, steigt und selbst Investor:innen verstärkt auf „Green Investments“ setzen. Sprich, auf solche Unternehmen, die umweltfreundliche Produkte anbieten oder auch unterstützen. Die umweltfreundliche Beschaffung kann so zur Wirtschaftlichkeit einer Firma beitragen. Nicht zuletzt können aber natürlich an diversen Stellen Kosten eingespart werden. Nachhaltige Produkte sind in der Regel nämlich deutlich langlebiger.

Zum Thema nachhaltige Einkaufslösungen haben sich auch Entscheider:innen von Acciona, Diebold Nixdorf und Capita während der Amazon Business Exchange 2021 ausgetauscht.

 

Weitere Vorteile der verantwortungsvollen Beschaffung

Setzt sich ein:e Unternehmer:in schließlich das Ziel den Einkauf nachhaltiger zu gestalten, empfiehlt sich eine passende Marketingkommunikation. Die Kund:innen sollten nämlich von den neuen Maßnahmen in Kenntnis gesetzt werden. Der Grund: Bei den meisten Kund:innen kommt zunehmend der Wunsch auf, dass Unternehmen mehr Verantwortung übernehmen und sich für die Gesellschaft einsetzen. Wird diese Erwartung erfüllt, kann sich das durchaus positiv auf das Image eines Unternehmens auswirken. Die langfristige Bindung sowie die Gewinnung neuer Kund:innen sind erfreuliche Nebeneffekte.

Auch indem Sie Ihre Beschaffung optimieren, können Sie das Klima schützen. Auf Amazon Business erfahren Sie, wie Sie Ihr Liefermanagement vereinfachen.

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Referenzen:

 

1) https://www.nachhaltige-beschaffung.info/DE/Home/home_node.html

2) https://www.amazon.de/b?node=22415086031

3) https://www.amazon.de/b?node=22423332031

4) https://www.amazon.de/b?node=22423330031

5) https://nachhaltigkeit.aboutamazon.de/

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